Bis heute haben 6.148 Unterstützer
das Manifest gegen den Linkstrend unterzeichnet.
Hier können Sie Freunde über die Aktion informieren.
An wen richtet sich diese Initiative?
An Mitglieder der CDU, CSU, Junge Union, RCDS, Schüler Union, aber auch alle Bundesbürger und Wähler, die mit dem Linkstrend der CDU nicht einverstanden sind.
Was ist, wenn ich dem Manifest zwar mehrheitlich zustimme, aber bei einem Einzelpunkt anderer Meinung bin?
Das man mit politischen Programmen selten bis nie zu 100% übereinstimmt, ist völlig normal. Die Aufstellung der Punkte entspricht einer Zusammenstellung von Kritikpunkten, die gegenüber der CDU sehr häufig geäußert wurden.
Was geschieht mit den Adressen?
Wir brauchen Ihre Adresse, um Sie über die weiteren Schritte der Aktion zu informieren, und um Sie beim weiteren Ablauf der Aktion mit einbeziehen zu können. Nur Unterzeichner können auf die Aktion selbst Einfluß nehmen.
Zudem ist es wichtig, den gewaltigen Unmut an der Unionsbasis mit weiteren Manifest-Anzeigen mit möglichst vielen Unterzeichnern öffentlich zu machen. Anonymer Protest ist im Grunde ein Ding der Unmöglichkeit. Jemand der behauptet, daß ihm noch Tausende anonymer Unterstützer zustimmen, ist wenig überzeugend. Mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie also zu, daß wir Ihren Namen, möglichst mit Berufs- bzw. Funktionsbezeichnung, und dem Ort in weiteren Anzeigen nennen. Die Straße und Postleitzahl werden natürlich nicht öffentlich gemacht.
Reicht es nicht, wenn ich die Aktion gedanklich unterstütze, da ich mich aufgrund von möglichen persönlichen Nachteilen nicht öffentlich dazu bekennen möchte?
Mit der Unterzeichnung des Appells fordern Sie keine Revolution, sondern lediglich das Festhalten an traditionellen CDU/CSU-Positionen. Ein Parteiausschluß ist nicht möglich, und auch sonstige Repressionen sind - zumindest außerhalb von politischen Spitzenfunktionen - eher unwahrscheinlich, da die CDU nach wie vor auf konservative Wähler angewiesen ist.
Die Geschichte lehrt uns, daß es jedoch immer einen Punkt gibt, an dem ein "Weiter so" ethisch und moralisch nicht mehr zu vertreten und mutiges Handeln gefragt ist. Diesen Punkt sehen wir mittlerweile als erreicht an. Wer jetzt nicht unterzeichnet, unterstützt faktisch die mit der Berliner Erklärung verabschiedete weitere Linksverschiebung der CDU, und trägt für sein (Nicht-)handeln vor der Geschichte und seinen Kindern die Verantwortung.
Wer finanziert die Kampagne eigentlich?
Die Anschubfinanzierung wurde aus dem Kreis der Erstunterzeichner organisiert, denen der Zustand der CDU in letzter Zeit immer größere Sorgen macht. Ab jetzt muß die weitere Finanzierung jedoch über den Unterstützerkreis laufen. Die Kampagne kann also nur weitergehen, wenn es genug Interesse bei den Bürgern und an der Basis der CDU gibt, die eine derartige Initiative auch durch Spenden unterstützen.
Woher kommt eigentlich die Organisation der Aktion? Wer sind die Helfer im Hintergrund?
Durch politische Kontakte zu Personen, vorallem aus dem RCDS und zu Mitgliedern von konservativen Arbeitskreisen der CDU, ergab sich die Idee gemeinsame eine Graswurzelaktion der Basis zu starten. Junge Leute, die zuvor in JU und RCDS politische Verantwortung trugen oder noch tragen, und auch durch ihre jetzige berufliche Tätigkeit viel Kampagnenerfahrung mitbringen, sagten spontan ihre Unterstützung zu. So kam die Initiative zu einer schlagkräftigen Organisationsbasis, die sich allen hiermit zusammen hängenden Herausforderungen gewachsen sieht.
Wie geht es mit der Kampagne weiter? Welches Ziel soll erreicht werden?
Das erst Ziel der Kampagne besteht darin, mindestens eine fünfstellige Anzahl von Unterstützern zu sammeln. Es geht darum, von der CDU-Führung eine klare Kurskorrektur zu erreichen, mit welcher der konservative Parteiflügel wieder zu seinem Recht kommt.
Außerdem muß es personelle Änderungen in der Parteiführung geben, wodurch nach außen sichtbar wird, daß der konservative, der marktwirtschaftliche und der christliche Flügel wieder angemessen in der Partei vertreten sind. Sollte dies nicht gelingen, muß das Ziel einer angemessenen Interessenvertretung auf anderem Wege erreicht werden analog zur amerikanischen Tea-Party-Bewegung. Über weitere Schritte entscheiden jedoch vorallem die Unterzeichner und natürlich die Erstunterzeichner.
Warum glauben Sie, daß die Kampagne nicht früher oder später im Sande verläuft?
Es ist leider richtig, daß viele derartige Kampagnen nicht über die Bekundung von Mißmut und Enttäuschung hinauskamen. Doch diesmal sieht die Sache anders aus. Die Lage ist mittlerweile so kritisch, daß ein "Weiter so" nicht mehr möglich ist. Die Aktion wird ihre Kampagne bei entsprechender Unterstützung der Basis deshalb so lange weiterführen, bis eine zufriedenstellende Lösung zur Artikulation und Umsetzung unserer Interessen erreicht ist. Wie diese Lösung aussieht, liegt einerseits an der CDU-Führung, andererseits aber auch an den Unterzeichnern die darüber mitbestimmen.
Warum kommen Sie mit dieser Aktion erst jetzt, und nicht schon vor 10 oder 20 Jahren?
In einigen Landesverbänden und in vielen Orts- und Kreisverbänden wurde jahrelang gute Arbeit geleistet. Zudem gehört der Kompromiß, d.h. die Tatsache, das man Dinge nie zu 100% durchsetzen kann, zum politischen Kerngeschäft. Viele Mitglieder hofften bis zuletzt auf die Möglichkeit eines Kurswechsels. Ein Austritt und Engagement bei einer der bestehenden Splitterparteien war keine Alternative. Hinzu kommt eine bei vielen jahrzehntelange Verbundenheit mit einer Partei, die nach dem Zweiten Weltkrieg insbesondere in der Wiederaufbauphase und über die Wiedervereinigung hinaus unbestritten große Verdienste errungen hat. Mittlerweile hat man in einigen Landesverbänden der CDU jedoch den Eindruck, daß es kaum noch einen Unterschied macht, ob die CDU oder die SPD regiert. Die CDU-Spitze leugnet mittlerweile auch ganz offen die Tatsache, daß es außer der Mitte auch mal so etwas wie einen "konservativen Flügel" in der Partei gegeben hat. Insofern gibt es aus unserer Sicht spätestens jetzt für Konservative auch keinen Grund mehr, den aktuellen CDU-Kurs nach Links noch weiter bedingungslos solidarisch mitzutragen.